Das Statistische Bundesamt hat Zahlen zum Hochschulbereich zugänglich gemacht, denen zufolge zum Wintersemester 2013/14 rund 170.000 Studierende nicht in Vollzeit studiert haben. Immer mehr Studierende sind aufgrund ihrer beruflichen oder familiären Situation darauf angewiesen, ihr Bachelor- oder Masterstudium in Teilzeit zu absolvieren.

Das gemeinnützige Centrum für Hochschulentwicklung in Gütersloh (CHE) hat nun unter dem Titel „Das Teilzeit-Studium an deutschen Hochschulen“ eine Analyse zur aktuellen Situation an staatlichen und privaten Hochschulen veröffentlicht, die Erstaunliches zu Tage befördert.

Der Anteil der Teilzeit-Studierenden steigt seit Jahren kontinuierlich und liegt aktuell bei 6,5 Prozent, dabei studiert ein wesentlich größerer Teil von ihnen an einer privaten Hochschule, nämlich 11,7 Prozent gegenüber 2,9 Prozent an staatlichen Hochschulen.

Allerdings kann derzeit nur jeder zehnte Studiengang in Deutschland auch in Teilzeit studiert werden und dies unterscheidet sich auch noch erheblich von Bundesland zu Bundesland. So gab es im laufenden Wintersemester 2015/16 mit 64 Prozent im Saarland den größten Anteil an Studiengängen, die auch in Teilzeit studiert werden können. Dahinter liegt dann Hamburg mit einem Anteil von 42,6 Prozent.

Die staatlich anerkannte und gemeinnützige Hamburger Fern-Hochschule (HFH) ist mit ihren rund 11.000 Studierenden eine der größten privaten Hochschulen Deutschlands. Sie verfolgt das bildungspolitische Ziel, Berufstätigen, Auszubildenden und Personen mit familiären Verpflichtungen den Weg zu einem akademischen Abschluss zu eröffnen. Dabei kommen flexible Studienkonzepte zum Einsatz, die den individuellen Bedürfnissen der Studierenden Rechnung tragen. An mehr als 50 regionalen Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet die Hochschule ihren Studierenden eine wohnortnahe und persönliche Betreuung. Angeboten werden zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge sowie ein kooperativer Promotionsstudiengang.

Aber es gibt auch zahlreiche Menschen, die sich nicht sicher sind, ob sie die Anforderungen eines Studiums neben Beruf und Familie überhaupt erfüllen können. Oder auch solche, die zunächst lediglich die Absicht haben, bereits bestehende Kenntnisse aus der Ausbildung, einem ersten Studium oder der beruflichen Tätigkeit mit Hilfe einer akademischen Weiterbildung zu vertiefen. Ein vollumfängliches Bachelor- oder Masterstudium, wenn auch in Teilzeit, ist da nicht das Gesuchte.

Auch für diese Bedürfnisse hat die HFH ein maßgeschneidertes hochschulisches Angebot parat – das Zertifikatsstudium. Verschiedene Studienmodule, die zusammengenommen ganze Studiengänge bilden, lassen sich an der HFH auch einzeln und mit einem offiziellen HFH-Hochschulzertifikat studieren. Zurzeit stellt die HFH einen „Wissensbaukasten“, bestehend aus rund 65 Studienmodulen der Fachbereiche Wirtschaft und Recht, Technik sowie Gesundheit und Pflege zur Auswahl.

Die in den Zertifikatsstudiengängen erworbenen Kompetenzen und Qualifikationen sind nicht nur vielseitig anwendbar, die erbrachten Leistungen und Hochschulzertifikate sind auch in einem später aufgenommenen Studium an der HFH vollständig anrechenbar.

Weitere Informationen zum Zertifikatsstudium an der Hamburger Fern-Hochschule finden Sie hier.


Erstellt von Andreas Nierhaus