Hamburg | Die DAA-Stiftung Bildung und Beruf teilt die Bedenken zahlreicher Fachverbände gegenüber dem geplanten Pflegeberufsgesetz.

Der Referentenentwurf  des Bundes sieht vor, die bisher getrennten Ausbildungsgänge für Alten-, Gesundheits- und  Kranken- sowie Kinderkrankenpflege zusammenzufassen. Dabei bleibt unklar, wie die künftigen Ausbildungsinhalte aussehen werden.  Dies betrifft sowohl den schulischen Part als auch die Ausgestaltung der praktischen Ausbildung:

Erst nach Verabschiedung des Gesetzes soll dies durch Rechtsverordnung festgelegt werden.

Rudolf Helfrich, Geschäftsführender Vorstand der DAA-Stiftung Bildung und Beruf, befürchtet insbesondere eine Schwächung der Altenpflege:

Was mühsam mit der Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege aufgebaut wurde – die Attraktivitätssteigerung des Berufsbildes und die Zunahme der Ausbildungszahlen – wird mit der Neuordnung gefährdet.


 

Die DAA-Stiftung ist über ihre Beteiligungsunternehmen Trägerin von bundesweit mehr als 40 Altenpflegeschulen.


Erstellt von Paul Altenau