Die Anforderungen an Therapie- und Pflegekräfte werden zunehmend vielfältiger und anspruchsvoller. Eine gestiegene durchschnittliche Lebenserwartung, der medizinische Fortschritt, die Entwicklungen im medizinisch-technologischen Bereich aber auch ein erhöhtes Gesundheitsbewusstsein führen dazu, dass die Nachfrage nach akademisch qualifiziertem Fachpersonal in der Gesundheitsvorsorge, Gesundheitsversorgung und Pflege kontinuierlich ansteigen wird und die derzeit etwa fünf Millionen Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen nicht mehr ausreichend sein werden. Darüber hinaus werden aber auch Kompetenzen und Qualifikationen erwartet, um spezielle und komplexe Aufgaben in der interdisziplinären Zusammenarbeit aller, die Gesundheit betreffenden Fachbereiche bewältigen zu können.

Hochschulen reagieren mit neuen und verbesserten Studienangeboten

Darauf reagieren auch die Hochschulen und entwickeln Studiengänge, welche dem Arbeitsmarktbedarf im Gesundheitsbereich Rechnung tragen. So auch die Hamburger Fern-Hochschule (HFH), die mit dem Bachelorstudiengang „Health Care Studies für Berufserfahrene“ studieninteressierte Therapeuten und Pflegekräfte anspricht.

Mit dem dualen bzw. berufsbegleitenden interdisziplinären Teilzeitstudium können die Studierenden innerhalb von sechs Semestern den ersten akademischen Grad – Bachelor of Science – erlangen.

Der Studiengang baut in den verschiedenen Modulen auf die jeweils vorausgegangene Ausbildung auf und ist daher ausgesprochen praxisbezogen, dabei werden das Fach- und Methodenwissen in den Fachrichtungen Pflege, Ergo- und Physiotherapie sowie Logopädie ausgebaut und vertieft.

Um das eigene Berufsfachprofil zu schärfen, wählen die Studierenden aus den Schwerpunkten Patientenedukation und Beratung, Prävention und Intervention sowie Rehabilitation und Anwendung.

Auf ihrem Weg zum akademischen Abschluss studieren die Fachkräfte in ihren eigenen Berufsgruppen, aber auch interdisziplinär mit den Studierenden der jeweils anderen Fachrichtungen zusammen.

Neben dem berufsbegleitenden Teilzeitstudium bietet die HFH diesen Studiengang auch als duale, ausbildungsintegrierende Variante an und kooperiert hierfür bundesweit mit mehr als 200 Schulen des Gesundheitswesens.

Mit rund 12.000 Studierenden und über 7.500 Absolventen ist die staatlich anerkannte und gemeinnützige HFH · Hamburger Fern-Hochschule eine der größten privaten Hochschulen Deutschlands. Sie verfolgt das bildungspolitische Ziel, Berufstätigen, Auszubildenden und Personen mit familiären Verpflichtungen den Weg zu einem akademischen Abschluss zu eröffnen. Dabei kommen flexible Studienkonzepte zum Einsatz, die den individuellen Bedürfnissen der Studierenden Rechnung tragen. An mehr als 50 regionalen Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet die Hochschule ihren Studierenden eine wohnortnahe und persönliche Betreuung. Angeboten werden zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge, ein kooperativer Promotionsstudiengang sowie Weiterbildungen in den Fachbereichen Gesundheit und Pflege, Technik sowie Wirtschaft und Recht.


Erstellt von Andreas Nierhaus