Der Abschluss „Geprüfter Technischer Betriebswirt (IHK)“ steht in der Rangliste der durch die Industrie- und Handelskammern (IHK) abgenommenen Aufstiegsfortbildungsabschlüsse an der obersten Stelle und wird im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) der Niveaustufe 7 (Masterebene) zugeordnet.

Nach einer in der Regel gewerblich-technischen Berufsausbildung und einer anschließenden Aufstiegsfortbildung zum staatlich geprüften Techniker, Meister oder Technischen Fachwirt qualifizieren sich die Absolventinnen und Absolventen dieser neuen Fortbildung für Verantwortungsbereiche auf höchster Ebene. Auch Ingenieure erfüllen die Zulassungsvoraussetzungen, wenn eine entsprechende Berufspraxis nachgewiesen werden kann.

Durch höhere Vernetzung und schnellere Kommunikation zwischen Kunden und Lieferanten im Rahmen der Digitalisierung der Industrie (Industrie 4.0) werden Reaktionszeiten kürzer. Fach- und Führungskräfte im Management sind gefordert, eine übergreifende Betrachtung technischer und kaufmännischer Fragestellungen in kürzester Zeit zu gewährleisten, statt isolierte Teilprozesse zu beurteilen. Die Fortbildung „Geprüfter Technischer Betriebswirt (IHK)“ ist darauf ausgerichtet, genau für solche übergreifenden Aufgaben zu qualifizieren.

Der „Geprüfte Technische Betriebswirt (IHK)“ soll sich nicht nur mit technischen Fachkräften verständigen können, sondern auch mit betriebswirtschaftlichen Fragen vertraut sein, um besonders im technischen Bereich marktbezogene und kostenbewusste Entscheidungen zu treffen und Aufgaben zu lösen.

Das DAA-Technikum ist bundesweit das größte Bildungsinstitut für die berufsbegleitende Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker und bietet diesen neuen Lehrgang, der in Zusammenarbeit mit der Hamburger Fern-Hochschule entwickelt worden ist, zunächst bundesweit an vier Seminarorten – Würzburg, Stuttgart, Hamburg und Essen – an. Die Fortbildung wird berufsbegleitend mit einer Studiendauer von 18 Monaten und nach der bewährten und erfolgreichen Dualmethode® durchgeführt. Diese Methode verbindet die Vorteile eines Präsenzstudiums mit dem Lernen zu Hause. Auf der einen Seite studieren die Absolventinnen und Absolventen in den Seminaren mit Studienkollegen und Dozenten; auf der anderen Seite ermöglicht das Studium zu Hause eine auf die persönlichen und beruflichen Bedürfnisse ausgerichtete Zeiteinteilung. Somit stellen berufliche oder familiäre Belastungen keine unüberwindbaren Hindernisse auf dem Weg zum Fortbildungsziel mehr dar.

Die Lehrgänge beginnen jeweils am 1. Mai und am 1. November und an die Regelstudienzeit (18 Monate) schließt sich das Prüfungsverfahren vor der IHK an. Der Lehrgang ist so aufgebaut, dass der erste Prüfungsteil bereits nach zehn Lehrgangsmonaten abgelegt werden kann. Durch den Beginn des Lehrgangs im Mai und im November ist eine zeitlich passende Vorbereitung auf die bundeseinheitlichen Prüfungstermine der IHK möglich.

Mit der Einstufung auf der Stufe 7 des Deutschen Qualifikationsrahmens besitzt der Abschluss „Geprüfter Technischer Betriebswirt (IHK)“ eine Gleichwertigkeit mit den hochschulischen Master-Abschlüssen. Damit wird die hohe Qualität der beruflichen Fortbildung mit der fundierten Kompetenz und Erfahrung im Beruf sowie den zusätzlichen theoretischen und analytischen Fachkenntnissen und Fertigkeiten aus den Aufstiegsfortbildungen berücksichtigt und auch außerhalb Deutschlands sichtbar gemacht.

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Erstellt von Andreas Nierhaus

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