Das Förderangebot ist sukzessive für Auszubildende, Schülerinnen und Schüler, für die Erwachsenenbildung und die außerschulische Jugendarbeit ausgeweitet worden. Mit Erasmus Plus besteht seit 2014 ein gemeinsames EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport. Bis zum Jahr 2020 werden europaweit mehr als vier Millionen Menschen aus Hochschule, Schule, Berufsbildung, Erwachsenenbildung, Jugendarbeit und Sport mit Erasmus Plus Auslandserfahrungen gesammelt haben. Damit fördern die europäischen Bildungsprogramme seit 30 Jahren Lehren und Lernen, interkulturelle Begegnung und Zusammenarbeit in Europa.

Erasmus Plus ist von 2014 bis 2020 mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Milliarden Euro ausgestattet. Das Programm zielt darauf ab, Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern und die Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie der Kinder- und Jugendhilfe zeitgemäß und international auszurichten.

Was vor 1987 nur mit hohem bürokratischen Aufwand möglich war, geht heute Dank Erasmus Plus ganz unkompliziert: Ein Semester lang an einer polnischen Universität studieren, ein Praktikum in einem irischen Betrieb absolvieren, den Unterricht an einer türkischen Schule oder einer dänischen Erwachsenenbildungseinrichtung kennenlernen oder mit einem Freiwilligendienst in Rumänien arbeiten – Erasmus Plus fördert die Mobilität von Lernenden und Fachkräften in Hochschule, Schule, Berufsbildung, Erwachsenenbildung, Jugendarbeit und Sport.

Keine andere Initiative hat eine ganze Generation von Europäerinnen und Europäern so geprägt,

sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka anlässlich einer Festveranstaltung zum Jubiläum des Erasmus-Programmes.

Es gibt keine leidenschaftlicheren Botschafter für ein gemeinsames Europa als Menschen, die selbst erfahren haben, wie bereichernd es ist, andere Kulturen kennen zu lernen. Wir brauchen weltoffene Bürgerinnen und Bürger, die Europa ernst nehmen und mit Verstand und Wissen gestalten.

Weitere Informationen zum Erasmus-Programm.


Erstellt von Andreas Nierhaus

Schreiben Sie Ihren Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.