Es ist damit zu rechnen, dass sich das Arbeitsleben unter dem Einfluss des beschleunigten technologischen Fortschritts bereits mittelfristig deutlich verändert. Sowohl Berufsbilder als auch Arbeitsstrukturen und Qualifikationsanforderungen werden mit großer Wahrscheinlichkeit in den nächsten Jahren und Jahrzehnten einem starken Wandel ausgesetzt sein. Mancherorts wird gar von einem vollständigen Verschwinden ganzer Berufsgruppen ausgegangen.

Die unter dem Schlagwort „Digitalisierung“ gefassten Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Lebenswelt im Allgemeinen sowie die Berufswelt im Speziellen müssen jedoch – auch wenn gegenwärtig eine solche Betrachtungsweise dominieren mag – nicht als schicksalhafte Prozesse verstanden werden, denen man völlig passiv zu begegnen hat. Sie lassen sich durchaus, innerhalb gewisser Grenzen, wissenschaftlich prognostizieren und analysieren sowie gesellschaftlich und politisch gestalten.

Die DAA-Stiftung Bildung und Beruf hat nun eine Studie veröffentlicht, die sich einem Bereich widmet, in dem die Notwendigkeit einer aktiven Steuerung der Folgen technologischer Entwicklung besonders evident wird: Die stationäre und ambulante Arbeit mit pflege- und rehabilitationsbedürftigen Menschen.

Die Untersuchung, die auf einer ausgiebigen Literaturanalyse sowie gezielten Experteninterviews beruht, zeichnet ein komplexes Bild und beleuchtet sowohl die mit erwartbaren Digitalisierungsprozessen einhergehenden Chancen, die es zu nutzen, wie auch Risiken, die es zu kontrollieren gilt. Erstellt wurde die Studie von dem in Stuttgart ansässigen Forschungsunternehmen Input Consulting, das sich primär der anwendungsorientierten Untersuchung aktueller Trends der Wissensökonomie sowie der Wechselbeziehungen zwischen Technologie und Arbeitswelt verschrieben hat.

Der Text ist als Online-Veröffentlichung auf dem Internetauftritt der DAA-Stiftung Bildung und Beruf unter http://www.daa-stiftung.de/veroeffentlichungen.html abrufbar.


Erstellt von Till Werkmeister