Alle bislang vorliegenden Abrechnungsergebnisse für das abgeschlossene Haushaltsjahr beziehen sich dabei ausschließlich auf die bundesweit insgesamt 303 Jobcenter „gemeinsame Einrichtungen (gE)“. Für die „zugelassenen kommunalen Träger (zkT)“ liegen diese Werte noch nicht vor.

Demnach sind von den zugeteilten Mitteln für den Eingliederungstitel in Höhe von 3,063 Milliarden Euro im vergangenen Jahr insgesamt 2,487 Milliarden Euro für Leistungen zur Eingliederung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch ausgegeben worden. Dies entspricht einer Ausschöpfungsquote von 81,2 Prozent und einer Erhöhung der ausgegebenen Mittel um 108 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr 2016.

18,8 Prozent, oder 577 Millionen Euro, der hierfür zugeteilten Mittel sind im Haushaltsjahr 2017 nicht für den Zweck der Eingliederung verwendet worden. Zum Vergleich: Im Vorjahr 2016 sind dies 540 Millionen Euro der insgesamt zugeteilten Mittel in Höhe von 2,919 Milliarden Euro gewesen.

Für die Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) wurden von Januar bis Dezember 2017 von den Jobcentern gE  insgesamt 543,3 Millionen Euro ausgegeben. Dies entspricht einem Anteil in Höhe von 21,8 Prozent der für die Eingliederung in Arbeit zugewiesenen Mittel und stellt eine Verringerung der eingesetzten Mittel um 24,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr 2016 dar.

Weitere Informationen, auch zu der Mittelausschöpfung der einzelnen Bundesländer, finden Sie hier.

Alle Angaben beziehen sich auf Veröffentlichungen der Bundesagentur für Arbeit und Auswertungen des Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe.


Erstellt von Andreas Nierhaus